Der Park

Kapelle

Mitten in der „Welt der Religionen“, umringt von
knorrigen Bäumen und verwitterten Grabsteinen, steht
die Wilhelmsburger Kapelle im Park: Auf dem Gelände der internationalen gartenschau, die dort 2013 eine Ausstellung zum Thema Friedhofs- und Bestattungskultur präsentieren wird.

Sie wurde

  • 1902 im neugotischen Stil erbaut,
  • 1929 mit Anbauten im Stil des „Neuen Bauens“ erweitert,
  • 2007 durch die internationale gartenschau gmbh saniert.

Die Hamburger Kulturbehörde hat die Kapelle als schutzwürdiges Kulturdenkmal eingestuft. Bis weit in die 1950er Jahre hinein diente das trutzige
Kirchenschiff aus rotem Backstein und gemauerten Ornamenten der Wilhelmsburger Gemeinde als Ort ihrer Gemeinschaft und Liturgie.

Zwischenzeitlich stand die Kapelle leer, bevor die igs hamburg 2013 gmbh das denkmalgeschütze Gebäude  für rund 350.000 Euro im Jahre 2007 sanierte und zum neuen Veranstaltungsort der Elbinsel ausgebaute. Die Henri Benthack Stiftung hat die Sanierung der Kapelle mit 30.000 Euro finanziell unterstützt. Bei der Sanierung hatte der Denkmalschutz hohe Priorität.

Künftig steht die Kapelle der igs hamburg 2013 gmbh und der Öffentlichkeit für Veranstaltungen und Ausstellungen zur Verfügung. 




ehemalige Wilhelmsburger Kapelle an der Mengestraße

Welt der Religionen

Das 3.000 Quadratmeter große Gelände neben dem geplanten Westeingang zur Gartenschau wurde bis Anfang der 60er Jahre als Friedhof, anschließend als Park genutzt und wird 2013
die "Welt der Religionen"
präsentieren.

Arbeitskreis Welt der Religionen

Die „Welt der Religionen“ ist zugleich ein Arbeitskreis: An ihm nehmen seit Juni 2008 regelmäßig über dreißig Vertreterinnen und Vertreter der fünf großen Glaubensgemeinschaften teil.