Park der Vereinten Nationen
Auf der internationalen gartenschau hamburg 2013 werden in diesem Parkteil Bäume aus aller Herren Länder, vom Ginko über die Kaukasische Flügelnuss bis zur Japanischen Zelkove, gezeigt und damit die unterschiedlichen Nationen präsentiert.
Die Idee, einen landestypischen Baum zu spenden und damit der Verbundenheit der Konsulate mit Hamburg, der Elbinsel und der internationalen gartenschau Ausdruck zu verleihen, geht auf den kroatischen Generalkonsul und Doyen des Hamburger Konsularischen Korps Zarko Plevnik zurück. Vor vier Jahren pflanzte er auf dem künftigen Gelände der igs 2013 den ersten Baum: eine mediterrane Zerr-Eiche. Bis heute konnte er 30 der insgesamt 101 in Hamburg ansässigen Konsulate für eine Baumspende gewinnen, die dem Park der Vereinten Nationen so exotische Pflanzen wie die Sumpf-Zypresse, die Kamtschatka-Birke oder die Kaukasische Flügelnuss schenkten. Ziel der Aktion ist es, dass alle in der Hansestadt vertretenen Konsulate einen Baum ihrer Wahl für den Park der Vereinten Nationen spenden.
Der Park der Vereinten Nationen steht symbolisch für das friedliche Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Nationen.
Nachdem der Park der Vereinten Nationen zunächst auf einem Wiesenstück im westlichen Teil des Gartenschaugeländes nahe der Rathauswettern beheimatet war, zog er im April 2009 auf eine weiter östlich gelegene Grünfläche im Zentrum des Gartenschaugeländes zwischen Hauland und Wilhelmsburger Reichsstraße um. Die zuvor genutzte Grünanlage wird als Ausstellungsfläche Stauden und jahreszeitlich wechselnde Blumenbeete benötigt. Darüber hinaus konnten sich einige der Konsulatsbäume nicht optimal entwickeln, da hier das Grundwasser sehr hoch steht. Die neue Pflanzfläche hingegen bietet mehr Licht, sie ist trocken und größer, so dass noch viele Konsulatsbäume gepflanzt werden können.








