Engere Wahl 2

Andrea Behnke, Lisa Brunnert, Hamburg

Bewertung der Jury
Die Verfasser erkennen, dass der sehr heterogene Ort weder Stadt noch Landschaft zuzuordnen ist, sondern ein Hybrid aus beidem zu sein scheint. Da  eine  tradierte  Herangehensweise  bei  solchen hybriden Orten nicht funktioniert, fordern die  Verfasser  eine  neue  Methodik.  Sie  nutzen den  Analyseansatz  des  Dérive  und  analysieren das  heterogene  Raumsystem  mit  Hilfe  subjektiver Wahrnehmung. Die Verfasser benennen fünf überzeugende Kategorien von Gefühlen, welche die Räume in ihnen erzeugen. Sie untersuchen, warum diese Gefühle ausgelöst werden und was diese für Potenziale bergen. Die so erstellte Matrix wird auf einen konkreten Ort angewendet: Ein durch Hauptverkehrsstraßen abgeschnittener lauter Raum wird durch eine befahrbare künstliche  Topografie  belebt.  Zugleich  werden  Nutzungsmöglichkeiten für den rauen Ort angeboten.

Das besondere an diesem Ansatz ist, dass die Verfasser nicht versuchen, aus dem lauten urbanen Raum grüne Ruheräume zu schafen. Sie erkennen die Charakteristiken des Ortes und übersetzen diese in einen neuen „Landschaftsraum“. Es fehlt die genauere Bearbeitung eines konkreten Ortes.
Die Perspektive weckt falsche Assoziationen.

Entwürfe

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