
Sarah Härtl, Marlis Staubitzer, Maxime Winter, Weihenstephan
Bewertung der Jury
Der Entwurf entdeckt mit der Bille und ihren Kanälen in guter Weise einen eigenen Entwurfsort mit großen Potenzialen. Das Gebiet geht weit über das Wettbewerbsgebiet hinaus und beschäftigt sich daher mit zentralen Fragen des Verfahrens im Mündungsbereich der Bille nicht. In dem Bearbeitungsgebiet werden strategisch wichtige Orte an den Ufern erkannt und die sukzessive Entwicklung überzeugend dargestellt. Der Beitrag besticht durch eine transdisziplinäre Analyse der angrenzenden Stadtbereiche und ihrer Akteure, kommuniziert auch in einer guten Videodarstellung.
Das verbindende Gewässer und die Bereitstellung verschiedener Boote und Bootslinien löst in origineller Weise das Problem der schlechten öffentlichen Erschließung. Es entsteht somit ein einzigartiger „Wasserpark“.
Die Gestaltqualität der hinzugefügten Elemente ist nicht vertieft ausgearbeitet worden und z.B. beim Entwurf der Pontons wenig überzeugend. Die Arbeit hat ein überzeugendes Thema gefunden und wird als eigenständiger Beitrag gewürdigt.







