Der Park

Welt der Häfen

Stopp! Hier geht es jetzt richtig los: Die Welt der Häfen beginnt in Wilhelmsburg Mitte. Hier begrüßt die igs 2013 ihre Besucherinnen und Besucher und präsentiert Hamburg als lebendige, multikulturelle Hafenstadt und als Tor zur Welt. Im Begrüßungsgarten stellt sich Ihnen die Welt der Häfen vor: mit ihren Tee und Gewürzgärten, Handelsrouten und Wasserstraßen, Börsen, Kanälen und Containerschiffen.

 

Die Welt der Häfen ist eine Liebeserklärung an die grüne Stadt am Strom.

Edle Seide, große Weine, Tee und Kaffee und Kakao: Die Welt der Häfen entführt die Reisenden in die Welt des Handels, der Seefahrt und des Fernwehs. Schnurgerade führt der Weg vom Haupteingang an bunten Containern und kastenförmig angelegten Hafengärten entlang, an Wolkenkratzern, Piers und dem orientalischen Pavillon vorbei. Die Welt der Häfen ist eine Hommage an die alte Welt- und Hafenmetropole Hamburg – und wirbt in ihren Gärten für fairen Handel, Weltoffenheit und Toleranz gegenüber allen Völkern dieser Erde.

Und nun geht sie los - die Reise in 80 Gärten um die Welt:

Hamburger Hafenduft

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Begrüßungsgarten, 80 Gärten in 7 Welten

Der Begrüßungsgarten heißt den Besucher willkommen und bereitet ihn auf seine Reise auf den Spuren des Romans frei nach Jules Verne „In 80 Tagen um die Welt“ vor.

Der Hamburger Hafen mit der historischen Speicherstadt und dem Handel in früherer Zeit, gilt heute als bedeutender Standort des Containerumschlags. Als Hamburg 1888 dem Deutschen Zollverein beitrat, wurde termingerecht die Speicherstadt als Freihafengebiet eröffnet.

Der Garten „Hamburger Hafenduft“ erzählt von der alten Speicherstadt, dem damaligen Warentransport per Schute und Kran und in Säcken gelagerten Handelsgütern. Als Umschlagplatz für Rohkaffee, Tee und Gewürze ist die Position des Hamburger Hafens an der Spitze auch heute noch weltweit unbestritten. Exotische Gewürze in offenen Jutesäcken liegen zur Verkostung bereit. Der Holzboden knirscht, eine Seilwinde ächzt, hier wird die alte Hamburger Speicherstadt lebendig.

weiter geht die Reise

2. Victoria Station

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London – Tower gardens

In dem Roman von Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ ist London der Ausgangs-punkt in der Reise um die Welt: Phileas Fogg und sein Diener Passepartout starten ihr Abenteuer in der berühmten Victoria Station.

London ist eine Metropole mit historischen Gebäu-den und alten Traditionen: Buckingham Palace, Tower Bridge, the Royal Parks oder die britischen Kronjuwelen begeistern zahlreiche Touristen. Aber auch moderne Bauten wie der Millenium Dome und 30 St Mary Axe, häufig auch The Gherkin genannt, sind Attraktionen im Stadtbild.

 

 

3. Connecting People

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Dover – Calais

Die Straße von Dover gehört zu den Schifffahrtswegen mit dem dichtesten Schiffsverkehr der Erde: Rund 400 Schiffe passieren Tag für Tag die Meerenge zwischen den Britischen Inseln und dem europäischen Kontinent. Die kürzeste Fährverbindung liegt zwischen der französischen Hafenstadt Calais und der in Kent gelegenen englischen Hafenstadt Dover.

Jährlich nutzen etwa zwei Millionen Passagiere diese Fährverbindung, wodurch diese Wasserstraße zur wichtigsten innereuropäischen Wasserverbindung wird.

Im Garten „Connecting People“ begibt sich der Besucher auf eine Reise zwischen zwei Nationen und lernt ihre typischen Eigen- und Besonderheiten kennen. Die Darstellung der geographischen Grenzen beider Nationen, die Verwendung von bestimmten Pflanzen, aber auch landestypische Merkmale wie Eifelturm, Fußball oder historische Gartenkunst symbo-lisieren den Standort.

4. Drei Kleine Italiener

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Brindisi – Weinanbau

Die apulische Provinz Brindisi ist bekannt für ihre Rot- und Roséweine, die noch heute traditionell geerntet und über mindestens zwei Jahre in Holzfässern gelagert werden.

Der Garten erinnert auch an den geschichtsträchtigen Ort, an das Ende der Via Appia: Er greift die historische Bausubstanz in seiner Gestaltung auf und bringt dem Besucher die Waren näher, die über Brindisi - dem „Tor zum Orient“ - Italien erreichten.

Der Garten ist in der Tradition des Weinanbaus gestaltet. Der Besucher bewegt sich zwischen Weinstöcken, atmet den Duft frisch zubereiteter Fischgerichte und feinwürziger Antipasti und genießt im Sinne des italienischen Trinkspruches „fare un brindisi“.

5. Wüstenstrom

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Suez – Der Kanal und die Wüste

Bereits 1864 wurde dieser bedeutende Wasserweg als Verbindung zwischen Europa und Asien errichtet: Der 163 Kilometer lange Suezkanal beginnt im Mittelmeer bei der Hafen-stadt Port Said und endet im Roten Meer bei der Stadt Suez, die dem Kanal ihren Namen gab.

Landschaftlich ist die Umgebung der künstlichen Wasserstraße durch Wüstenland geprägt: Sand wohin das Auge reicht und Vegetation wird man vergeblich suchen. Im Gegensatz dazu ist auf dem Kanal eine Menge los: Täglich wird die wichtigste Schiffsfahrtsstraße der Welt von mehr als sechzig Containerschiffen durchfahren.

Der Garten „Wüstenstrom“ verdeutlicht den Kontrast zwischen der einsamen Wüstenlandschaft und dem florierenden Kanal. Der weltweite Containerhandel rückt dabei in den Fokus des Interesses. Welche Möglichkeiten und Vorteile bietet der Containertransport? Welche Waren werden transportiert?

6. Buntes Treiben

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Mumbai – Zwischen Gewürzen und Bollywood

Indien erleben, schmecken, riechen! Kein anderes Land ist bunter, lebendiger und reicher an Gewürzen. Der Garten entführt in eine fremde Welt und versprüht zauberhaften Charme.

Der bunte Basar-Garten bietet Gelegenheit, sich zu entspannen, zu träumen oder sich unterhalten zu lassen. Er ist wie der Beginn eines Urlaubs in einem orientalischen Pavillon: Entspannung auf einer gigantischen Kissenlandschaft, Farbenpracht und leichte Musik verwöhnen die Sinne. Bei einem Tee oder einer Gewürzprobe lernt der Reisende auch die kulinarische Seite des Subkontinents kennen.

Doch was wäre Mumbai ohne Bollywood? Selbstverständlich darf diese bunte und lebensfrohe, indische Filmfabrik auch in diesem Garten nicht fehlen.

7. Tea Time

Kalkutta - Tee Anbau

Indien gilt gemeinhin als eines der wichtigsten Anbauländer diverser Teesorten, die sich weltweiter Beliebtheit erfreuen.

Der Garten „Tea Time“ lehrt über den Anbau von Tee, die Gewinnung und die Verarbeitung und infor-miert über Teeanbaugebiete und Arbeitsbedingungen in der Teeindustrie.

Die Landschaft der Teeplantagen beruhigt das Auge. Die Pflanzen scheinen sich sanft an die Hänge zu schmiegen, leicht gewellt, Kopf an Kopf. Dazwischen die fleißigen Pflückerinnen in ihren bunten Saris. Wie wäre es zum Abschluss mit einem frisch gebrühten Tee?

8. Riding the Waves

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Singapore – Seeräuber und Piraten – Kinderspielplatz

Bereits vor der Zeit der Weltumseglung von Phileas Fogg und Passepartout war die Halbinsel Singapur berüchtigt als Zufluchtsort für Seeräuber und Piraten.

Während der Gartenschau gewinnen die Kinder und jungen Gäste im Piratengewand die Oberhand in der Straße von Malakka. Auf ihrem Spielplatz mit Pirateninsel und Seeräuberschiff erbeuten sie Gold und Schmuck und erobern vorbeiziehende Schiffe.

9. Asiens Perle

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Hongkong – Perlenzucht und Perlfluss

Die Geschichte der Perle ist auch die Geschichte der Menschen. Alle großen Zivilisationen wussten sie zu schätzen, wie wir aus alten Zeitzeugnissen erfahren. Araber und Inder liebten sie leidenschaftlich zu allen Zeiten.

Während Männer heutzutage Frauen, die sie bewundern, mit Perlen zu verführen suchen, so schmückten Fürsten und Könige alter Zeiten ihre Frauen mit diesem Wunder der Natur, um ihre Macht und ihren Reichtum zu demonstrieren. Reiche Orientalen sammelten Perlen, um sich an ihrer Schönheit zu ergötzen, manche sahen in ihnen Heilkräfte oder gar Stärkungsmittel.

Dem Hindu bringt die Perle Glück, dem Araber Wohlstand, dem Chinesen Genesung und dem Ägypter Liebe. Mit einem Schlag verändert sich das Leben des einfachen glücklichen Fischers oder befreit den Sklaven, der sie seinem Herrn zu Füßen legen kann. Sprachgeschichtlich bedeutete das Wort Perle für die alten Griechen Reinheit, für die Römer Liebe und Leidenschaft.

10. In trockenen Tüchern

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Shanghai – Baumwolle und Textilherstellung

Im traditionellen chinesischen Garten lernt der Besucher die fernöstliche Gartenkunst und Philosophie kennen. Ziel des chinesischen Gartens ist es, die Harmonie von Erde, Himmel, Steinen, Wasser, Gebäuden, Wegen und Pflanzen zu verkörpern. Diese Harmonie soll für den Besucher spürbar und erlebbar gemacht werden.

Eingebettet in dieser chinesischen Gartenlandschaft rückt ein besonderes Thema in den Vordergrund: die Baumwolle. Der Gartenbesucher lernt nicht nur die Baumwollpflanze kennen, sondern erfährt auch allerlei über ihre Verarbeitung und Verwendung in der Textilindustrie. Von der Pflanze bis zum fertigen Textilprodukt können alle Schritte des Verarbeitungs-prozesses aktiv nachverfolgt werden.

11. Seidenraupe Nimmersatt

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Yokohama, Japan – Raupenzucht und Seidenherstellung

Der Garten stellt Japan als weltweit größten Seidenhersteller und Lieferanten dieses wunderbaren Stoffes dar. Schritt für Schritt kann der Gartenbesucher den Prozess der Seidenherstellung verfolgen.

Die Dekoration des Gartens mit Seiden-tüchern schafft einen Ort der Inspiration und Verzauberung. Eine Oase, die zwischen der wehenden Leichtigkeit des Materials zum Meditieren und Entspannen einlädt.

12. Datumsgrenze

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Zeitsprung – Sonnenuhr und Wetter

Die Datumsgrenze ist eine willkürlich festgelegte Zeitgrenze, bei deren Überschreitung ein Tag hinzu-kommt oder weggenommen wird. Sie wurde mit der Einführung der Zeitzonen notwendig und 1845 ein-geführt. Sie liegt im Pazifik, da dort kein zusammen-hängendes Gebiet geteilt und der Ozean seltener durchquert wurde als der Atlantik. Warum wurde die Jahreszählung und Datumseinteilung eingeführt? Wie hängt sie mit der Tageszeit und dem Sonnenstand zusammen? Von diesen Themen erzählt der Garten.

13. Drunken Piers

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San Francisco - Hafenpiers

Die Fisherman`s Wharf gehört zu den Hauptattraktionen in San Francisco. Entstanden ist Fisherman's Wharf um 1900, als dort italienische Fischer siedelten. Seit den 50er Jahren entwickelte sich das Viertel zu einem Touristengebiet.

Der Pier 39 ist ein Teil von Fisherman’s Wharf in San Francisco. Es ist eine ehemalige Bootsanlegestelle, die heute einen ganzjährigen Rummel mit Souvenir-Läden, Fahrgeschäften, Restaurants und einem Aquarium beherbergt. Die Pier befindet sich im Norden von San Francisco und ist eine bekannte und beliebte Touristenattraktion. Die heimliche Hauptattraktion des Pier 39 und der Fisherman‘s Wharf sind jedoch die Seelöwen. Sie räkeln sich auf den Stegen des Piers, unbeeindruckt von den in der Nähe anlegenden Booten.

In diesem Garten soll die typische Atmosphäre eines Hafenpiers in San Francisco dargestellt und eingefangen werden. Hier paart sich das „bunte Treiben“ der amerikanischen Westküste (Flower Power) mit den historischen Bauten aus der Jahrhundertwende des vorletzten Jahrhunderts. In diesem Garten erlebt der Besucher den „American Way of Life“ mit allen Sinnen.

14. Ellis Island

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New York – Bühne der Welt

New York ist seit Jahrhunderten ein bedeutendes Einwanderungsziel. Zwischen 1892 und 1954 erreichten etwa 12 Millionen Einwanderer die zentrale Sammelstelle für Immigration, Ellis Island. Darunter befanden sich zahlreiche Migranten, die über den Hamburger Hafen Deutschland verließen, um ein neues Leben in den USA zu beginnen.

Heute ist New York nach wie vor von der Migration und dem Zusammenleben verschiedener Kulturen geprägt. Hier leben Menschen aus allen Kontinenten zusammen, weshalb New York auch als Schmelztiegel der Nationen bezeichnet wird. Die Multikulturalität der New Yorker Stadtgesellschaft spiegelt sich in den verschiedensten Facetten wieder, wie in der multinationalen Küche, der bunten Festkultur oder durch Migranten geprägten Stadtvierteln wie China Town und Little Italy.

In der gärtnerischen Kultur sind die in den 70er Jahren entstandenen Community Gardens Ausdruck der multikulturellen Stadtgesellschaft. Auf brachliegenden Flächen oder innerstädtischen Freiräumen entstanden bunte Gärten, in denen Menschen aus denverschiedensten Nationen miteinander gärtnern. Im Rahmen dieser offenen Garten-projekte wird den Menschen ein Raum des interkulturellen Dialogs und der Möglichkeit zur Selbstversorgung geschaffen.

15. Yellow Submarine

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Liverpool - Musik der Beatles

Liverpool liegt an der Mündung des Merseyrivers in den Atlantik. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde 40 Prozent des Welthandels über Liverpool abgewickelt. Der Hafen wurde bedeutend für den Atlantikhandel und exportierte Stahl und Textilien. Das Albert Dock galt 1846 als hochmodern, da es hydraulische Kräne besaß und kein Holz, sondern Backstein und Stahl zum Bau der Hafenlager verwendet wurden.

„Merseybeat“ nannten die nordenglischen Jugendlichen ihre besondere Art, Rock ‚n‘ Roll zu spielen. Gegen Ende der 1950er Jahre etablierten Liverpooler Bands wie Gerry & The Pacemakers, The Searchers und The Beatles diesen Musikstil in der Popmusik. Auf den Spuren des Rock ‚n‘ Rolls und dem Beat durch den Garten Yellow Submarine.


Geländedokumentation 2008

Wollen Sie wissen, wie das Gelände ursprünglich ausgesehen hat? Dann schauen Sie sich untenstehenden Clip von 2008 an. Seit Januar 2009 haben die vorbereitenden Bautätigkeiten im Gelände begonnen. Überzeugen Sie sich selbst mit einem Geländerundgang oder verfolgen Sie die Entwicklungen mit den vielen Fotos auf unseren Internetseiten.

Entwurfsplan

Planungsunterlagen für Landschaftsarchitekturbüros zur Planung "In 80 Gärten um die Welt"

Die igs 2013 hat zahlreiche nationale und internationale Landschaftsarchitekturbüros zur Erarbeitung der Entwurfsplanung eingeladen.
Zum Download (Passwort geschützt)

Internationaler Studentenwettbewerb "in 80 Gärten um die Welt"


Der Rosenboulevard

Direkt am Haupteingang, parallel zur „Welt der Häfen“, beginnt der Rosenboulevard der internationalen gartenschau hamburg.
Eingebettet in das Wegenetz der Kleingartenkolonie Grüner Deich, führt der Boulevard entlang eines Wassergrabens an den Kreationen der internationalen Rosenzüchter vorbei: an Zimt und Blutrosen, Glanz- und Seidenrosen, an alten, modernen und romantischen Rosen. Auch die igs 2013 wartet mit einer selbst gezüchteten Rose auf: Ein Name wird noch gesucht.

Gelände - Ansichten 2008/2009

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