
Für John Langley steht Grün für Hoffnung, Wachstum und Leben.
Als Gärtner mit dem inzwischen berühmten „grünen Daumen“ weiß er natürlich auch, dass Pflanzen Wärme, Nährstoffe und Licht benötigen, um so richtig aufzublühen.
Seit 1977 ist er als grüner NDR-Experte gefragt. Jeden Sonnabend bei „DAS!grünt“ und donnerstags in „MeinNachmittag“ zeigt er den Umgang mit der Natur. Auf seinen Streifzügen durch die Hamburger Gartenwelt-Metropole und der NDR-Landpartie verrät der gebürtige Barmbeker Tipps und Tricks zur Gartenarbeit.
Seine aktiven Wurzeln hat er nicht nur in den Medien aller Couleur verankert. Als Lehrer an der Hamburger Fachschule Gestaltung – Floristik G13 gehören Naturverständnis, Kommunikation, Ware, Verkauf, Praxis und Gestaltung zu seinen liebsten Unterrichtsthemen.
Seit 2008 gehört John Langley als „grüner Daumen“ nun auch zum igs-2013-Team, wen wundert es, geht es doch um die wachsende Öffentlichkeitsarbeit der internationalen gartenschau hamburg 2013 in Wilhelmsburg.
John Langleys Mission: „Ich möchte die Menschen mit meiner Liebe zur Natur begeistern.
Langley-Führungen
News Grüner Daumen
Die Kolumne von Fernsehgärtner John Langley
Wasser hilft Natur
Es eine gärtnerische Herausforderung, seine Pflanzen gut über den Winter zu bringen. Jede Pflanze hat naturgemäß eigene Ansprüche an das Wässern. Sumpfpflanzen wollen gern im Wasser stehen, Kakteen können von Natur aus besonders gut mit Wasserknappheit umgehen. In der Winterruhe benötigen diese „Überlebenskünstler“ keine oder kaum Feuchtigkeit.
Wer sein Grün mit einem kalkfreien Sprühnebel regelmäßig versorgt, tut der Pflanzenwelt Gutes. Zu viel Wasser schadet immer, zu wenig selten. Für die meiste Fensterbank-Botanik, die jetzt eine winterliche Ruhezeit benötigt, gilt folgende Regel: Je kühler der Standort, desto heller muss er sein und desto weniger muss gegossen werden. Wer im Winter genauso viel gießt wie im Sommer, darf sich nicht wundern, wenn die Wurzeln dann nicht mehr atmen können. Um die Lebensqualität der Zimmerpfl anzen zu erhalten, sollte stehendes Wasser im Untersetzer oder Übertopf umgehend ausgeleert werden, sonst geht das ganze Dschungelgrün schnell baden.
Aus der Region – für die Region
Die „Grüne Hansestadt am Wasser“ und zweitgrößte Stadt Deutschlands ist eingerahmt von einzigartigen, unverwechselbaren Kulturlandschaften. Ob Frühling,
Sommer, Herbst oder Winter: Der Gärtner- und landwirtschaftliche Saisonkalender mit schönen Abbildungen von Blumen, Obst und Gemüse, lässt fast keine Wünsche offen.
Kurze Vermarktungszeiten und Transportwege aus der Metropolregion Hamburg stärken nicht nur unsere regionalen Wirtschaftskreisläufe, sondern tragen beim Erwerb eines jeweiligen Produktes auch unmittelbar zum Klimaschutz bei. Die igs 2013 gmbh hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die aktive Initiative von Verbänden, Vereinen und thematisch eingebundenen Institutionen aus der Metropole mitzugestalten, um ein engagiertes „Kulturlandschaften-Hamburg- Netzwerk“ den Besuchern auf der internationalen gartenschau 2013 vorzustellen.
GRÜN, NICHT GRAU
Lebendige grüne Fassaden schmücken mittlerweile zahlreiche Gebäude, viele Metropolen werden zum „Gewächshaus“: Allee- und Parkbäume, Straßenbegleitgrün, schwebende Gärten, Spontanbewuchs oder senkrechte, flächendeckende Wildnis an den Fassaden. Ohne Natur pur will der Mensch nicht leben, grüne Oasen in einer Stadt werden von vielen Menschen als Gartenersatz angesehen. Verständlich, dass zunehmend Architekten, Gartengestalter und Planer Begrünungskonzepte ausarbeiten, um mit Pflanzen die Lebensqualität zu erhöhen. Im Einklang mit individuell gestalteten und gelungenen Grünräumen ergibt die Bauarchitektur ein harmonisches Gesamtbild. Wer sich aufmerksam durch die Stadt bewegt, entdeckt, dass Architektur ohne Grün wirkt wie ein Film ohne Musik:
trist, grau, ohne Seele. Das Grün in der Stadt dagegen ist Musik: Sie ist Schwung, Leben und Dramaturgie.
Das grüne Leben miterleben
Kaum zu glauben: Mehr als 14 Millionen qm Kleingartenflächen gibt es allein in Hamburg, circa 33.500 parzellierte Gärten werden in liebevoller Art und Weise von 45.000 Mitgliedern in grüne, fruchtende Oasen verwandelt.
Nicht nur Pflanzen wachsen und blühen auf – auch die Dialogbereitschaft zwischen den Generationen und Kulturen verwurzelt sich immer stärker. Das offene grüne „Wohnzimmer“ ermöglicht es, dass ein intensiver Kontakt zu den Gartenfreunden über den Zaun hinweg gepflegt wird. Der Namensgeber und Arzt Daniel Gottlob Moritz Schreber würde sich freuen, wenn er wüsste, dass die Schrebergartenbewegung inzwischen auf mehr als vier Millionen Mitglieder in Deutschland angewachsen ist.
Für den modernen „Laubenpieper“ steht die Naherholung ganz vorn: der Garten als Refugium, mal als grüne und mal als bunte Oase, die weitaus mehr ist als nur ein Ort aus Blumen und Gemüse. Die Kleingartenkolonie bildet viel mehr eine wert verbundene, offene Gemeinschaft, die eine nicht zu unterschätzende gemeinnützige Funktion innehat, nämlich: Natur, Kultur und Umwelt erlebbar für alle zu machen!















