1. Preisträger Mania Lohrengel, Sophie Holz, Luka Gilic, TU Berlin
Erläuterungen der Verfasser (Auszug)
Das Ornament ist eine der ältesten Kunstformen der Menschen, es schmückt und verziert einen besonderen Gegenstand, und lässt diesen zu einen wertvollen Objekt werden. Zur Betonung dieser Besonderheit und als Ausdruck der hohen Wertschätzung gegenüber dem Hangwasser fließt dieses als Ornament über den Hang.
Dabei malt das Hangwasser durch die Ablagerungen des Eisens filigrane Formen auf das Ornament. Die gebaute Grundform unterstützt dabei unterschiedliche Wasserstände durch ihre Höhenausformulierung – somit ist einerseits eine Form für den Lauf des Wasser vorgegeben, andererseits variiert diese je nach Wasserstand und wird im Laufe der Zeit durch Ablagerungen bemalt.
Das Wasserornament schmückt den Neumühlener Hang und gibt ihm seine ganz eigene Identität. Die Form wird aus Beton, (vorzugsweise gegossen) gefertigt. Am Beton lagert sich das oxidierte Eisen an, so dass die ornamentale Form vom Wasser nachgezeichnet wird. Im Laufe der Zeit verfärbt sich der Beton rot.
Bei Regen ist das Wasserornament in seiner Gesamtheit und in seiner maximalen Ausformulierung ein reines Schmuckelement. Bei trockener Witterung sinkt der Wasserspiegel und gibt einen Teil der Form zum Gehen, Skaten und Spielen frei.
Die Bestandsbäume werden ausgelichtet, so dass Sichtbeziehungen freigegeben werden. Auf der Böschung im Rahmen werden Birken gepflanzt.
Der obere Hang wird durch Runsenausbuschungen gesichert.
1. Preisträger Mania Lohrengel, Sophie Holz, Luka Gilic, TU Berlin
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8.9 M |
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17.9 M |
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14.0 M |









