igs Zentrum - Architekturwettbewerb 2009 entschieden
Der Architektenwettbewerb für einen Neubau in Wilhelmsburg Mitte an der Neuenfelder Straße, in dem künftig das Team der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) einziehen wird, ist durch Juryentscheid, unter Vorsitz von Stefan Wirth beendet worden:
Das Büro
NÄGELIARCHITEKTEN aus Berlin überzeugte die Jury mit seinem Entwurf vor allem dadurch, dass er die Funktionalität des Bürogebäudes am Besten umsetzt. Die verwendeten Materialien passen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit hervorragend in das Konzept der igs 2013. Zugleich ist es dem Architektenteam gelungen, für den Eingang in den Park und die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´ eine ansprechende Architektur zu entwickeln.
Das Gestaltungskonzept transportiert ein zukunftsweisendes Architekturthema. Es setzt die Aufgabenstellung des Verfahrens, eine wandelbare Typologie zu entwickeln, auf eine vorbildliche, umsetzbare und nach Aussage der Fachleute im Gremium wirtschaftlich tragfähige Weise um.
Erster Bauabschnitt Wilhelmsburg Mitte
Entstehen soll ein flexibel nutzbares Hybridgebäude mit etwa 1900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf vier Stockwerken. Besonders interessant: Das Gebäude ist bereits fest vermietet. Die igs 2013 und die IBA Hamburg wollen das Objekt ab 2011 als Verwaltungssitz sowie für Ausstellungen nutzen. Im Anschluss soll das Gebäude zu Wohnzwecken oder weiter als Gewerbeimmobilie genutzt werden.
Meilenstein im Herzen Wilhelmsburgs
Das angebotene Grundstück liegt reizvoll direkt im Eingangsbereich des neuen Parkgeländes der igs 2013. Sieben S-Bahnminuten zum Hauptbahnhof, 100 Meter Fußweg zum Kanu auf neu geschaffenen Wasserwegen, 500 Paddelschläge zum Picknick im Park – Wilhelmsburg liegt mitten in Hamburg und doch im Grünen. Die einmalige Lage und den eigenen Charakter der Elbinsel wissen immer mehr Menschen zu schätzen.
Hier entsteht Wilhelmsburg Mitte, ein attraktives Quartier, das urbanes Wohnen mit einem breiten Freizeitangebot, viel Wasser und Grün verbindet - eine Verzahnung von Baukultur und Grünplanung in einer für Hamburg einmaligen, familienfreundlichen Weise.
Zweiter Bauabschnitt
Das Bauvorhaben, das mit dem Siegerentwurf präzise Formen annimmt, ist der erste Teil eines sich nach Süden erstreckenden Gebäudetraktes. Für den zweiten Bauabschnitt wurde im Rahmen des Architektenwettbewerbs ebenfalls eine architektonische Idee erarbeitet, die eine einheitliche Lösung für den gesamten Gebäuderiegel zeigt. Auf diesem Baufeld möchte die IBA Hamburg eine neue, typologische Wohnform zwischen Wohnen und Gewerbe, sogenannte hybride Häuser, verwirklichen.
Vier Riegel, vornehmlich mit Wohnbebauung, werden sich von der Neuenfelder Straße nach Süden erstrecken. Im Osten wird das Areal durch den geplanten Hotel-, Sport- und Fitnesskomplex begrenzt, nach Süden hin erstreckt es sich bis zum igs 2013-Gartenschaugelände, Wilhelmsburgs künftigen Stadtpark. Jeder der vier Bauriegel soll eine in sich konsistente architektonische Sprache sprechen.
Energiekonzept
In puncto Nachhaltigkeit soll ein innovatives Energiekonzept zum Einsatz kommen: Der Neubau soll an den Energieverbund Wilhelmsburg Mitte angeschlossen werden, einem Modellprojekt der IBA Hamburg zum Thema „Stadt im Klimawandel“. Investoren können sich hier mit der Teilnahme an einem international bedeutsamen best-practice-Modell profilieren.







