Der Park

Westbereich - künftiger Westeingang zum Gartenschauglände und Areal für die "Welt der Religionen"

Von der Straße kaum einsehbar, hinter struppigen Sträuchern versteckt, so präsentierte sich der ehemalige Park an der Mengestraße. Ein Refugium mit verwitterten Grabsteinen, Mammutbäumen und Trauereichen und einer kleinen Kapelle von 1902 mittendrin.

Hier entsteht der Westeingang zur igs 2013: ein repräsentatives Foyer mit Pavillons und Blütenpracht, das die Besucher direkt auf den Hauptwanderweg
führt.

Linker Hand öffnet sich die „Welt der Religionen“: Sie zeigt die jahrtausendealte, gottesfürchtige Gartenkunst der großen Glaubensgemeinschaften dieser Erde, bebildert von den Ausstellungsinseln der Steinmetze und Friedhofsgärtner, die darauf ihre Bestattungskultur vorstellen.

Fotos: Andreas Schmeling

Bauarbeiten im Mai 2010 fast abgeschlossen

Seit Beginn der Bauarbeiten im Februar 2009 wurden 3.700 Meter Leitungen verlegt, 6.600 Meter Weg gebaut, mehrere tausend Kubikmeter Boden bewegt, eine neue Brücke gebaut und ein Teich entschlammt. Knapp 15 Monate später werden auf dem rund 6,5 Hektar großen Parkgelände an der Mengestraße die letzten Arbeiten durchge­führt, um die Grundstruktur für den künftigen Park herzustellen. Anschließend wird voruassichtlich im Frühsommer 2010 die Wegeverbindung zwischen dem Rathaus Wilhelmsburg und der Georg-Wilhelmstraße für die Öffentlichkeit wieder geöffnet.

Pressemeldung vom 5. Mai 2010

500 Sträucher und 29 Bäume werden gepflanzt

Quelle: Jessica Tag

In den nächsten Wochen wird ein Stabgitterzaun zu den Nachbarn des igs 2013-Geländes in der Peter-Beenck-Straße gesetzt und die Grenze anschließend mit 29 Bäumen und über 500 Sträuchern bepflanzt. Bei allen Pflanzen handelt es sich um heimische Arten. Die Haselnuss ist genauso vertreten, wie das Pfaffenhütchen oder der Schneeball. Bei den Bäumen handelt es sich um Ahorn, Eberesche und Linde.

Entwicklung zum wechselfeuchten Standort

Quelle: Jessica Tag

In die Planungen für diesen Bereich sind entlang der Kornweidenwettern weitere ökologische Belange eingeflossen. So wurden die Flächen naturnah zu einem wechselfeuchten Standort entwickelt. Dafür wurde der Boden so modelliert, dass kleine Mulden im Boden entstehen, in denen sich Wasser sammeln kann. Diese kleinen Tümpel sind durch Verbindungsgräben miteinander vernetzt und neue, wichtige Lebensräume für Amphibien und Insekten.

Rasen sprießt

Quelle: Jessica Tag

Es entstehen wieder Rasenflächen, neue kommen hinzu.

Veranstaltungsflächen erhalten hochwertiges Pflaster

Quelle: Jessica Tag

Der Platz vor der ehemaligen Kapelle wurde gepflastert, genauso wie der große Platz an der Georg-Wilhelm-Straße, wo im Jahr 2013 der Westeingang zur Gartenschau sein wird.

Wegebau

Quelle: Jessica Tag

6.600 Meter Weg wurden gebaut, dabei ist die bestehende Wegeführung wieder aufgenommen worden, viele Wege wurden verbreitert und befestigt.

Anpassung an den bestehenden Baumbestand

Die igs 2013 ist bei allen Planungen darauf bedacht, möglichst wenig in den Baumbestand einzugreifen. An der Rathaus-Wettern hat eine Anpassung an die Wegeführung und an den vorhandenen Baumbestand stattgefunden. Die Erlen wurden zugunsten einer Verbreiterung  -und damit zugunsten der Passierbarkeit-  des Weges "auf Stock gesetzt", d.h. sie können wieder austreiben und sind weiterhin wichtiger Bestandteil der Uferbesfestigung der Rathaus-Wettern.


Baumaßnahmen beginnen 2009 im Westbereich

Seit Anfang Februar 2009 werden Flächen für die Gestaltung zur internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) vorbereitet. Auf dem ehemaligen Friedhofsgelände rund um die Kapelle im Park an der Mengestraße wurden Wege saniert, Brücken gebaut und Blumenbeete angelegt. Der alte Baumbestand blieb weitgehend erhalten und wird über Impfungen, Düngungs- und Schnittmaßnahmen in Wuchs und Widerstandsfähigkeit gestärkt.

Nicht nur die grünen Baumkulissen rund um die Gewässer erfreuen die Spaziergänger, auch attraktive Solitärbäume prägen das grüne Gesamtbild.

Auf dem künftigen Gartenschaugelände wachsen überwiegend Erlen, Pappeln und Weiden. Diese Baumarten lieben feuchte Standorte. Die Erlen prägen das Bild entlang der Wettern und Gräben, von denen zahlreiche das Gelände durchziehen. Außerdem sind noch Ahorne, Linden, Eichen, Buchen und andere Baumarten zu finden.

Die Sumpfeiche, mit ihrer auffälligen roten Herbstlaubfärbung oder die Trauerbuche im Park an der Mengestraße sind nur einige Beispiele für beeindruckende Baumriesen.



Ausschnitt Geländeplan


Brachfläche wird Eingang zur Gartenschau

Intensive Baumuntersuchungen im Herbst 2008 sind den Pflegemaßnahmen vorausgegangen
Landschaftsplanerische Maßnahmen erfordern die Fällung einzelner Bäume
Bauherr: LSBG; Entwurf: Inros-Lackner