
Auf der Welt leben derzeit etwa 7 Milliarden Menschen. Davon sind ca. 2,3 Milliarden Christen, 1,2 Milliarden Muslime, etwa 850 Millionen Hindus, 450 bis 500 Millionen Buddhisten und 14 bis 15 Millionen Juden. Mit zunehmender Globalisierung bekommt das Wissen von und über andere Religionen größere Bedeutung für das Zusammenleben, das gegenseitige Vertrauen und die gesellschaftliche Integration.
Die großen Fragen des Lebens nach dem „Woher?“, „Wohin?“ und „Wozu?“ verbindet die Religionen, die Antworten sind jedoch verschieden.
Eine ganz besondere Form des Voneinanderlernens stellt der in Hamburg fest verankerte Interreligiöse Dialog dar, eine langjährige, interreligiöse Gesprächskultur in Stadt und Stadtteil, die mit Leben erfüllt wird:
- im „Interreligiösen Forum Hamburg“
- in der „Akademie der Weltreligionen“ der Universität hamburg
- im Hamburger „Religionsunterricht für alle“
- in dem vor über 25 Jahren auf den Elbinseln gegründeten christlich-islamischen Arbeitskreis „Zusammenleben“, der sich zum interreligiösen „Dialogkreis Wilhelmsburg“ weiterentwickelt hat.
Mit dem Vorlauf dieser langjährigen Aktivitäten fand der Arbeitskreis „Welt der Religionen“, der sich mit den Themen der igs 2013 befasst, schnell zusammen. An ihm nehmen seit Juni 2008 regelmäßig über dreißig Vertreterinnen und Vertreter der fünf großen Glaubensgemeinschaften teil. Der Arbeitskreis der igs 2013 ist eine Facette dieser gelebten Kultur des Zuhörens und des miteinander Sprechens.
Welt der Religionen - ein interreligiöser Garten entsteht
Auf dem ehemaligen Friedhofsgelände im westlichen Teil des Parks entsteht die „Welt der Religionen“ - ein interreligiöser Garten, den die fünf Weltreligionen Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum gemeinsam gestalten. Damit gelingt es der igs 2013 erstmals in der Geschichte der Gartenschauen, einen gemeinsam geplanten Garten der Weltreligionen auszustellen.
Die Religionen präsentieren sich mit Kunst, Kultur und Gärten – jede Religionsgemeinschaft auf ihre Weise und trotzdem miteinander. Die Besucherinnen und Besucher werden erfahren, welche Bedeutung Pflanzen und Gärten in den Religionen haben. Die Welt der Religionen wird als ein Ort aktiver interreligiöser Begegnung erlebbar werden.
Chronologie
Die Planung der Gärten der Welt der Religionen erfolgt durch Gudrun Lang Freie Landschaftsarchitektin im unmittelbaren Austausch mit den Glaubensgemeinschaften. Zwei mal jährlich findet ein Treffen aller Vertreterinnen und Vertreter der Religionen statt, moderiert durch das Büro ASK Hassenstein + Pfadt GmbH, Dr. Andreas Pfadt.
Informationen über die einzelnen Arbeitstreffen erhalten Sie hier:
Arbeitstreffen 1 bis 5
Arbeitstreffen 6 bis 9.
Ansprechpartner

internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh,
Claus Kriegs
Tel. +49(0)40-226 31 98 -11
claus.kriegs@igs-hamburg.de

- Religionen und Glaubensgemeinschaften repräsentieren den kulturellen Hintergrund
Versöhnte Verschiedenheit
Aus dem Wasser des Lebens Schöpfen
Gartenschau startet einzigartiges interreligiöses Projekt
Gemeinsame Homepage
der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, des Erzbistums Hamburg und der beteiligten evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Wilhelmsburg







