igs 2013

Kleingarten-Informationsstunde

Da das Thema Kleingärten auf der internationalen gartenschau hamburg 2013 in Wilhelmsburg eine zentrale Rolle spielen wird, sollen Kleingartenvereine und Parzellenpächter frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.

Die igs hamburg bietet daher regelmäßig eine Kleingarteninformationsstunde für Wilhelmsburger Kleingartenpächter an:

Frau Christina Leicht vom igs-Team, die als Planerin für das Thema Kleingärten zuständig ist, begrüßt an jedem ersten und dritten Dienstag im Monat interessierte Parzellenpächter von 16 Uhr bis 18 Uhr. Eine telefonische Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen bietet auch der Landesbund:
www.kleingarten-hh.de

 

Romantischer Kleingarten

Träume im Süden

Juliane Bergmann

Juliane Bergmann vom Kleingartenverein "Grüner Deich" wirbt für eine Beteiligung an der igs 2013

Sieben von siebzig machen schon mit.
„Und das ist erst der Anfang!“ sagt Juliane Bergmann. Als ehrenamtliche Fachberaterin im Kleingartenverein Grüner Deich am Wilhelmsburger Kuckucksteich berät sie Vereinsmitglieder in der Pflege von Bäumen und Pflanzen – und neuerdings auch in Sachen Landschaftskunst.

„Wir werden uns mit dem Leitthema ‚Mein Garten ist meine Welt’ an der Gartenschau beteiligen“, sagt die Wilhelmsburgerin. „Jeder Teilnehmer soll auf seiner Parzelle seine Träume verwirklichen.

Ein Pächter will seinen Garten wie am Meer gestalten, Strandhafer und blau blühende Scillas pflanzen; ein anderer träumt vom Süden, streicht seine Laube terracottafarben, pflanzt Wein und Oleander an.“ Das alles mit Unterstützung der igs 2013, die bei der Gestaltung der Ideen behilflich ist.

„Irgendeinen Vorteil müssen wir ja haben“, äußert die 56-jährige. „Fünf von sieben Kleingartenvereinen müssen Parzellen aufgeben. Viele Pächter fangen danach nicht noch einmal von vorne an.“ Zwar werden drei Viertel der Parzellen in das Gartenschaukonzept der igs 2013 integriert – 193 von 765 aber müssen weichen. „Wenn wir die Gartenschau schon nicht verhindern können, wollen wir wenigstens Einfluss nehmen“, sagt Juliane Bergmann, die ihr Terrain am Tulpenweg in einen niederdeutschen Bauerngarten verwandeln möchte. „Unsere Gärten sind unser zweites Zuhause: Wer sich darauf einlässt, erfährt viel über uns – und über sich selbst.“

Stand: Dezember 2008


Die Kolumne von Fernsehgärtner John Langley

Das grüne Leben miterleben

Kaum zu glauben: Mehr als 14 Millionen m2 Kleingartenflächen gibt es allein in Hamburg, circa 33.500 parzellierte Gärten werden in liebevoller Art und Weise von 45.000 Mitgliedern in grüne, fruchtende Oasen verwandelt.

Nicht nur Pflanzen wachsen und blühen auf – auch die Dialogbereitschaft zwischen den Generationen und Kulturen verwurzelt sich immer stärker. Das offene grüne „Wohnzimmer“ ermöglicht es, dass ein intensiver Kontakt zu den Gartenfreunden über den Zaun hinweg gepflegt wird. Der Namensgeber und Arzt Daniel Gottlob Moritz Schreber würde sich freuen, wenn er wüsste, dass die Schrebergartenbewegung inzwischen auf mehr als vier Millionen Mitglieder in Deutschland angewachsen ist.

Für den modernen „Laubenpieper“ steht die Naherholung ganz vorn: der Garten als Refugium, mal als grüne und mal als bunte Oase, die weitaus mehr ist als nur ein Ort aus Blumen und Gemüse. Die Kleingartenkolonie bildet viel mehr eine wert verbundene, offene Gemeinschaft, die eine nicht zu unterschätzende gemeinnützige Funktion innehat, nämlich: Natur, Kultur und Umwelt erlebbar für alle zu machen!

Kontakt

Christina Leicht
Projektkoordination Freiraumplanung
christina.leicht@igs-hamburg.de
Tel.: 040 / 226 31 98 – 50
Fax: 040 / 226 31 98 – 98

Fotos: schaper+steffen+runtsch- Garten-und Landschaftsarchitekten

Zweite Pflanzaktion im KG Grüner Deich

Fotos: schaper+steffen+runtsch- Garten-und Landschaftsarchitekten