

- Visualisierung igs 2013/RMP, Stand August 2010
Wie kleine Inseln in einem wogenden Meer aus Grün liegen die Gärten der Naturwelten in einer großen Riedfläche versteckt. Um sie zu erreichen, müssen die Reisenden schmale Holzwege passieren.
Die Gärten zeigen die „Natur“ der Zukunft: „Garten der fliegenden Erdbeeren“ heißt etwa eine der fünf Interpretationen oder „Gärtnern auf dem Mars“. Der Charme dieser Welt ergibt sich aus dem Kontrast zwischen der natürlich-gewachsenen und der gestalteten, ja gestylten Natur. Hier das hohe Ried, dort die interaktiv animierten Pflanzen, interplanetarischen Gärten und die Nahrungsmittel der überfischten Zukunft: Planktonkuchen, Quallenschnitzel, Algensalat.
In den Naturwelten erleben die Besucher den Kontrast zwischen den vielseitigen Natur- und Kulturlandschaften mit ihren bestehenden Strukturen und einem Blick auf die Nahrungsmittelproduktion des 21. Jahrhunderts vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Bekämpfung des Welthungers.
Und weiter geht die Reise durch die Gärten der Naturwelten...
65. Garten der fliegenden Erdbeeren
Nahrungsproduktion der Zukunft
Warum kann ein Fisch bei der Tomatenproduktion helfen? Wird im modernen Gemüseanbau überhaupt noch Erde benötigt? Wie züchte ich Erdbeeren in einer Petrischale?
Der Besucher erhält in diesem Garten einen Einblick in die moderne Nahrungsmittelproduktion. Dies ist keine Welt der Erde und der Bienen, sondern der Nährlösungen, Petrischalen, Phiolen und Pipetten!
66. Der erhitzte Garten
67. Gärtnern auf dem Mars
Der interplanetarische Garten
Der Weltraum, unendliche Weiten … dies ist die Reise des Gartenschaubesuchers in eine ungewisse Zukunft. Vorbei an Rohren und Düsen, entlang an metallenen Stegen, Dioden und Platinen; findet man hier vielleicht doch alte Pflanzenreste … oder hat sich hier etwas ganz anderes entwickelt?
68. Der erfundene Garten
Interaktiv animierte Pflanzenphantasien
Eine bunte Blütenpracht empfängt den Besucher dieses Gartens. Leuchtende Orchideen, strahlende Sonnenblumen, sich sanft wiegende Gladiolen, am Boden ein Meer aus Krokussen. Man will sich bücken und einen großen Blumenstrauß pflücken, doch was ist das? Warum duftet es nicht...? Seit wann blühen Krokusse und Rosen gemeinsam?
Und warum flackern die Rosen auf einmal?
69. Aquarius
Nahrungsproduktion ins Wasser gefallen
Die Welt steuert auf eine Nahrungsmittelkrise zu. Der Bedarf an Nahrungsmitteln wächst – das Ackerland schrumpft. Der drohende Kollaps der Fischerei wird für viele Menschen auf der Erde zu einem massiven Ernährungsproblem.
In großen Wassertanks blubbern und brodeln die Nahrungsmittel der Zukunft. Haben Sie schon einmal Planktonkuchen gegessen? Algensalat? Quallenschnitzel?
Geländedokumentation 2008
Wollen Sie wissen, wie das Gelände ursprünglich ausgesehen hat? Dann schauen Sie sich untenstehenden Clip von 2008 an.
Ansprechpartnerin

Jessica Tag
Projektkoordination Freiraumplanung und Landschaftsbau
jessica.tag@igs-hamburg.de
Tel.: 040 / 226 31 98 – 714














